Die kulturschiene stellt sich vor

Kunst, Kultur und Musik am Salzburger Hauptbahnhof

Die Stadt Salzburg will gemeinsam mit den ÖBB das Klima des Bahnhofsvorplatzes verändern und dessen Umgebung aufwerten.

Mit der Initiation der Projektreihe kulturschiene soll der Platz zu einem urbanen Treffpunkt für ein kulturinteressiertes Publikum werden und langfristig zu einem Zentrum für Street Culture avancieren. Ein Ort, an dem professionelle Straßenkunst erlebbar und erlernbar wird. Ein offener künstlerischer Gestaltungsraum, im ersten Jahr speziell für die Bereiche Tanz, Musik und Zirkus. Angestrebt wird die nachhaltige Entwicklung einer entspannten Begegnungszone mit jungem und partizipativem Programm, welches das Salzburger Kulturspektrum dauerhaft erweitert.

Geplant sind Aufführungen von Street Artists, architektonische Interventionen, die Errichtung eines Each One Teach One Spots sowie gezielte urbane Highlights, um den Bahnhofsvorplatz neu erfahren zu können. Die kulturschiene wird 2018 von jungen Künstlern sowie Kultur- und Eventinitiativen gestaltet.

 

Programm

Das Programm teilt sich in eine Wintersaison, in welcher der Platz zweiwöchig und eine Sommersaison in welcher der Platz wöchentlich tageweise bespielt wird.

 

Winter

Für die Zeiträume Februar – April, Oktober – Dezember 2018 sowie Jänner und Februar 2019, sind Events wie Foodtruck Meetings, ein Pop-Up Theater oder Designmärkte geplant. Das Programm wird sich in der kommenden Wintersaison stark nach den Erfahrungen des Jahresbeginns formen.

 

Sommer

Für die Sommersaison von Mai bis September liegt der Fokus auf den Aufführungen der Streetartists und der Etablierung des Each One Teach One Spots mit offenem Zugang für alle Platzbenutzer. In dem dichten internationalen Programm wird die Einbindung der lokalen Szene über das Streetculture-Lab angestrebt. Aufgrund des Pioniercharakters des im öffentlichen Raum, im speziellen Kontext von Salzburg und dem Bahnhofsvorplatz, behalten sich die Leiter der kulturschiene in einem gewissen Maß Flexibilität für das Programm vor – an der Bereitschaft, die Entwicklung des Projekts permanent im Auge zu behalten und mit aufkommenden Situationen und Umständen kreativ zu arbeiten, soll es nicht mangeln.

Weitere Einbindungen von Salzburger oder Österreichischen Institutionen werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben.